Archive for the ‘Schweiz’ Category

An den Ufern des Doubs durch Schweizer Wälder

Dienstag, Dezember 22nd, 2020

Die Dörfer an seinen Ufern muten hier und da an, als sei dort der Zeiger der Zeit seit dem Mittelalter einfach mal stehen geblieben. Die Landschaft am Doubs, der ein Nebenfluss der Saone ist und zeitweilig die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich markiert, ist von einer geradezu spektakulären Schönheit. Die dichten Wälder sind ein Eldorado für Wanderer, und dort, wo sich der Doubs in seiner ursprünglichen Form präsentiert, hat er seinen Zauber auf Feriengäste nicht eingebüsst. Und wer seine Angel auswirft, der schwärmt von der Qualität des Wassers und davon, dass dieser Fluss ein ideales Revier für die seltenen Doubs-Forellen ist.

Fluss Doubs

Traumhafte Landschaften um den Fluss Doubs

Wild gebärdet sich der Doubs auf seinem vierzig Kilometer langen Weg auf dem Gebiet der Schweiz. Dort, wo er unweit des malerischen Städtchens St. Ursanne im Kanton Jura eine tiefe Schlucht passiert. „Clos du Doubs“ haben die Menschen an seinen Ufern diese Passage genannt und hier gibt sich der Fluss geradezu majestätisch. Seine Quelle befindet sich in der Region des Jura-Gebirges im Naturpark Haut-Jura auf einer Höhe von knapp tausend Metern. Und kurz nach seiner Geburt zeigt der Doubs seine ungebündelte Kraft in Form eines romantischen und besonders fotogenen Wasserfalls.
Wenig später leistet sich der Doubs das Vergnügen, einen Stausee namens Lac de Moron zu durchfliessen, um dann bei den Orten Ocourt und La Motte seine „Nationalität“ zu wechseln. Interessant ist dabei, dass dieser Fluss zwar die Grenze zu Frankreich bildet, doch dass diese nicht in der Mitte des Stroms verläuft sondern ausschließlich auf französischer Seite. Das ist einem Vertrag geschuldet, den einst der Fürstbischof von Basel mit dem König von Frankreich aushandelte.
Insgesamt misst der Doubs von der Quelle bis zur Mündung in die Saone genau 453 Kilometer Länge und erfreut sich auf diesem Weg zahlreicher kleinerer Zuflüsse. Kanalisiert ist er zwischen Montbéliard und Dole, und nahe der Mündung wird er von kleineren Schiffen befahren. Von nationaler Bedeutung für die Schweiz ist jedoch vor allem der Abschnitt, wo er den „Parc du Doubs“ prägt. Hier lädt eine einzigartige Natur zu grösseren Wanderungen ein, und wer nicht so gut zu Fuss ist, der kann sich auf den Wegen auch eines E-Bikes bedienen. Besuchen Sie diese schützenswerten Lebensräume für eine reichhaltige Flora und Fauna.

St. Ursanne Doubs

Sainte Ursanne am Doubs

Ziemlich genau fünfzehn Kilometer lang ist die Wanderung von Soubay mit seiner sehenswerten Pfarrkirche bis St. Ursanne mit der Einsiedelei des Heiligen Ursicinus. Und wer bei Tariche in einem heimeligen Restaurant den kühlen Wein und die schmackhafte Forelle geniessen möchte, der sollte den dortigen Wirt mit Rufen und Winken auf sich aufmerksam machen. Er wird dann die Wanderer mit seinem Boot abholen. Zu den kulinarischen Spezialitäten an den Ufern des Doubs zählen unter anderem die Produkte aus den Käsereien der Jura und eine schmackhafte Pilz-Pastete.

 

E-Bike anschaffen: Ja oder Nein?

Montag, Oktober 7th, 2019

Ich möchte schon lange ein E-Bike kaufen, denn ich bin überzeugt, dass ich viele Strecken, welche ich heute mit meinem Auto zurücklege, in Zukunft mit meinem E-Velo zurücklegen würde. Damit könnte ich die CO2 Emissionen des Autos einsparen und mit mehr Bewegung erst noch etwas für meine Gesundheit machen. Ob der Kauf eines E-Bikes Sinn macht, hängt aber natürlich von den individuellen Bedürfnissen und dem Wohn- und Arbeitsort ab.

Auf längere Sicht sprechen diese Vorteile für einen E-Bike Kauf:
– Ein E-Velo ist umweltfreundlich, da der Elektro-Motor keinerlei Emissionen ausstösst,
zudem sind E-Bikes leise
– Stau und Hindernisse im Verkehr sind nur selten, man kommt wesentlich schneller
durch den Stadtverkehr und bekommt ohne Probleme einen Parkplatz auch in hochfrequentierten Gebieten
– Wesentlich günstigere Unterhaltskosten als bei einem Auto. Sowohl in der Anschaffung
als auch bei Energiekosten sind die Kosten bedeutend tiefer. Der Unterhaltsaufwand und die dabei entfallenden Kosten sind ebenfalls angenehme tief.

E-Bike anschaffen: Ja oder nein?

E-Bike anschaffen: Ja oder nein?

Nachteile von Elektrovelos:
– kaum Stauraum vorhanden
– bei Unfall höhere Verletzungsgefahr
– man ist schlechtem Wetter ausgesetzt
Zusammenfassend kann man sagen, die Vorteile eines E-Bikes überwiegen, vor allem für kurze Strecken und im Stadtverkehr zu empfehlen.

E-Bike oder Fahrrad anschaffen?
Der Vorteil liegt auf der Hand, E-Bike fahren ist wesentlich weniger anstrengend, als Strecken mit einem konventionellen Fahrrad ohne Unterstützung. Man kann mit wenig Muskelkraft viel Gas geben, bedeutet Fahrspass ohne dabei zu schwitzen. Auch bedeutet die Benutzung eines E-Bikes mehr Freude am Fahren, schliesslich können Steigungen und längere Strecken problemlos bewältigt werden. Der Fahrer kann alleine entscheiden ob er Fitness oder Bequemlichkeit bevorzugt und kann die Unterstützung des Motors jederzeit ein- oder auch ausschalten. Besitzer von E-Bikes besitzen in der Regel mehr Kondition, zumindest laut Statistik. Besitzer solcher Fahrzeuge sind wesentlich öfter damit unterwegs, als Eigentümer von normalen Velos.

Selbstverständlich besitzt ein konventionelles Fahrrad auch Vorteile gegenüber einem E-Bike. Ein Fahrrad ist auf jeden Fall noch umweltfreundlicher als ein E-Bike. Es benötigt nämlich überhaupt keine Zufuhr von Energie (Strom). Niedrigere Anschaffungskosten als bei einem E-Bike, allerdings gibt es gebrauchte Fahrräder mit Elektromotor schon recht preiswert.
Man muss den Akku eines E-Velos regelmässig laden, das bedeutet natürlich mehr Zeitaufwand und höhere Stromkosten. Es ist ärgerlich, wenn unterwegs die Batterie leer wird. Da ein Elektrofahrrad wesentlich schwerer ist als ein Fahrrad, ist das Fahren ohne Motorunterstützung sehr anstrengend.

Fazit: Wer gerne kürzere Strecken fahren möchte oder für den Stadtverkehr, für den macht die Anschaffung eines E-Bikes Sinn. Auch für den Weg zur Arbeit sind Elektro-Bikes in den Sommermonaten eine gute Alternative.

Verbier – das Kleinod im Wallis

Dienstag, Juli 24th, 2018

Auch wenn der Sommer noch in vollem Gang ist, machen wir uns schon wieder Gedanken über die besten Skigebiete der Schweiz. Wir haben uns deshalb einmal das zauberhafte Verbier näher angeschaut. In gut drei Stunden von Zürich über Bern, Freiburg und Chamoix kann der Gast Verbier im schönen Wallis erreichen. Die kleine Gemeinde zählt zu den bekanntesten Wintersportorten und ist ausser Zermatt und Saas-Fee das dritthöchste seiner Art.

Verbier Skifahren

Verbier – Ein Traum von einem Skigebiet

Die Pisten
202 Pistenkilometer teilen sich in schwer, mittel und leicht auf. Zahlreiche Liftanlagen bringen die Sportler schnell an Ziel. Eine beleuchtete Piste ist ebenfalls vorhanden, denn das beliebte Nachtskifahren wird auch angeboten.
Snowboarder haben ihren Spass im Funpark, der Jumps und Slides vorweisen kann.
Auch für die anderen Wintersportler ist gesorgt, denn es gibt in Verbier zwei klassische Loipen, zwei Skatingloipen, ausserdem sind noch Höhen- und Hundeloipen am Ort.
Eislaufen oder Eisstockschiessen sind ebenfalls Sportarten, die die Besucher gerne ausüben.

Die Unterkünfte
Verbier lebt hauptsächlich vom Tourismus und so wundert es nicht, dass es tatsächlich 25000 Fremdbetten in der Gemeinde gibt. Nicht nur Hotels und Ferienwohnungen werden gebucht, auch die Skihütten oder Chalets sind sehr beliebt. Diese haben den Vorteil, dass sie sehr nahe an den Pisten liegen.

Die Sehenswürdigkeiten
Es gibt auch einiges anzusehen rund um Verbier. Die herrliche Landschaft ist ein Teil davon, Mont Ford wird im Sommer und im Winter gerne besucht, da der Gletscher einen grandiosen Ausblick bietet. Einen Ausflug auf den St. Bernhard ist beinahe Pflichtprogramm bei einem Aufenthalt in dieser Region. Im Sommer sind noch Veranstaltungen im kulturellen Bereich interessant, denn das Verbier Festival für klassische Musik ist jedes Jahr gut besucht. Im September gibt es noch das Bike Festival zu sehen.

Luzern, Postkartenschweiz für Touristen

Montag, Februar 1st, 2016

Am Vierwaldstätter See gelegen, ist die Stadt Luzern eine der beliebtesten Reiseziele der Schweiz. Die Stadt ist gerade bei asiatischen Touristen äusserst beliebt, verkörpert sie doch die Postkarten Schweiz so gut wie kaum eine andere Stadt der Schweiz. Luzern besticht durch die malerische Landschaft, das wirtschaftliche und kulturelle Engagement sowie einen unvergleichlichen Charme. Der Fluss Reuss teilt die Stadt in die Alt- und Neustadt und beide Teile sind mit der ältesten Holzbrücke der Welt verbunden. Eines der beliebtesten Foto-Motive der Schweiz ist denn auch die Kapellbrücke in Luzern, welche übrigens 1993 einem verheerenden Brand zum Opfer fiel. Seit der liebevollen Restauration im Jahr 1094 ist die Brücke für jedermann wieder geöffnet. Ebenfalls besonders sehenswert ist die barocke Jesuiten-Kirche, die im Jahre 1677 eingeweiht wurde. Ein berühmtes Denkmal der Stadt ist zudem der „Sterbende Löwe von Luzern“, der in einen Felsen gehauen wurde. Viele Besucher Luzerns nutzen die Nähe zu den Bergen und  begeben sich auf einen  Ausflug zum Hausberg von Luzern, dem Pilatus. Vom diesem beliebten Ausflugsziel werden viele Sagen und Mythen erzählt, die vom Besucher auf dem „Drachenweg“ erkundet werden können.

kapell-brücke-luzern

Luzern bietet einen wunderbaren See mit Sicht auf eine wunderschöne Bergwelt und hat sich mit diversen Uhrenboutiquen und Souvenirshops optimal auf die solvente Kundschaft aus dem Osten eingestellt. So gehört ein Stopp für einen Uhrenkauf bei chinesischen Touristen quasi zum guten Ton und beschert den lokalen Geschäften regelmässig Traumumsätze. In grossen Bussen kommt die neue Kundschaft angereist, speist in chinesischen Restaurants und verlässt das Land meist schon nach wenigen Tagen wieder. Denn die Ferientage sind begrenzt und asiatische Touristen versuchen in dieser Zeit möglichst viele Sehenswürdigkeiten Europas zu besuchen. Die Schweiz darf dankbar sein, dass sie auch ein wichtiger Zwischenstopp auf diesen Touren darstellt.

Die Wintersportarena von Les Portes du Soleil

Montag, November 16th, 2015

Die Portes du Soleil gehören zu den Größten Skigebieten der Welt. Zu diesem grenzüberschreitenden Skiverbund gehören zwölf schweizer und französische Orte, nämlich Avoriaz, Abondance, Châtel, Champéry, Val-d’Illiez- Les Crosets-Champoussin, La Chapelle d’Abondance, Les Gets, Morzine-Avoriaz, Montriond, St.Jean d’Aulps, Morgins und Torgon. Von Mitte November bis Ende April garantiet die vorteilhafte Lage des Skigebietes eine besondere Schneesicherheit, die oft bis über 7 Meter Durchschnitts-Schneehöhe im Jahr erreicht. Insgesamt gibt es in den Portes du Soleil 285 Pisten, davon 32 schwarze, 100 rote, 122 blaue und 31 grüne, die sich auf 400 km² mit 650 Pistenkilometern erstrecken. Aber auch 11 Snowparks, Ski-Cross und 4 Boarder-Cross sind hier vertreten. Alles ist aufgrund der 196 Liftanlagen sehr bequem erreichbar. Der Ort Abondance, der sich direkt am Eingang des Skigebietes befindet, ist eine perfekte Anlaufstelle für Familien mit Kindern. Mit seinen breiten Pisten bietet er jede Menge Platz zum Üben und Spielen. Die Orte Morzine und Les Gets mit seinem Totempfah und dem dazugehörigen Schneetanz wurden bereits für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet. Für erfahrene Skifahrer werden unzählige hervorragende Pisten angeboten, so dass sich Portes du Soleil für eine Skisafari geradezu anbietet. Die Piste La Chavanette in Champèry, auch die Schweizer Mauer genannt, gehört zu den steilsten und dazu spektakulrsten Pisten dr Welt. Dort geht es 400 Höhenmeter bei einer Neigung von 40° bis 55° den Berg hinunter. Chamossière bietet mit 11 km die längste Piste.

Portes du Soleil: Alles für perfekte Schneesport-Tage

Portes du Soleil: Alles für perfekte Schneesport-Tage

Die Berghütten

In Portes du Soleil befinden sich über 90 Berghütten. Besonders erwähnenwert ist die Cantine de Tovassiere in Morgins, die bereits über 100 Jahre alt ist und sich auf die Walliser Küche spezialisiert hat. Auch die rustikalen Hütten auf Pleine Dranse und La Kinkerne in Morzine sollte man besucht haben.

Andere Aktivitäten

In Avoriaz hat man die Möglichkeit nach einem Marsch mit Schneeschuhen, der circa eine Stunde lang durch eine idyllische Schneelandschaft führt, eine Nacht in einem Iglu oder Tipi innerhalb des Iglu Dorfes zu verbringen.
Ebenfalls werden Snowscooter fahren, Airboarden und Eistauchen angeboten.
Ein Sicherheitstraining für Autofahrer findet auf einer Eisbahn in Abondance statt.
Wer es eher ruhig angehen möchte hat die Gelegenheit für einen Besuch in der Therme.

Après Ski

Après Ski Begeisterten sind im Le Garage und der Big Foots Bar in Morzine herzlich willkommen. Bowling Fans bevorzugen die coyote Bar in Les Gets, wo neben der Bowling Bahn auch mehrere Billiard Tische zum Verweilen einladen.
BeimRock the Pistes Festival gibt es in Avoriaz, Champèry-Les Crosets, Châtel, Morgins und Morzine-Les Gets viele Live Auftritte.

Unterkunft

In Chatel fidet man fast direkt an der Talstation und nahe den Pisten gemütlich ausgestattete Ferienwohnungen, die dennoch gt mit dem PKW zu erreichen sind.
Doch auch in Avoriaz, Les Gets, Morzine, Châtel und Les Crosets gibt es ein großes Angebot an Unterkünften direkt an den Skipisten.
Möchte man direkt im Skigebiet kann man in einigen Hütten übernachten.