Trend-Destination Mauritius

Das kleine Eiland Mauritius ist ein sagenhafter Inselstaat, der aus zwei größeren und einigen kleinen Inseln besteht. Alle Inseln liegen im Südwesten des Indischen Ozeans und sind von traumhaften Riffs und hellen Sandstränden umgeben. Ein ideales Urlaubsparadies für Taucher, die gerne die Unterwasserwelt mit ihren zahlreichen Fischvorkommen, erkunden oder solche, die gerade das Tauchen erlernen möchten. Auf den kleinen Inseln sind nur wenige Hotels und kaum Einwohner, sodass die Sandstrände nicht überfüllt sind und einem entspannten Tag am einsamen Strand nichts im Wege steht. Die Aussicht auf eine ruhige und entspannte Urlaubsreise in die Sonne spricht besonders junge Paare und frisch verheiratete Paare an, die in ihren Flitterwochen ungestört die Sonne, die Liebe und das Leben genießen möchten. Die endlosen Strände sind ideal geeignet für romantische Spaziergänge bei Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang. Doch auf für Sportbegeisterte ist Mauritius genau das Richtige. Einige Orte des Inselstaates verfügen über gross angelegte Golfplätze, die nur darauf warten erobert zu werden.

Bild: Bernard_Loo / Pixabay

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Natürlich können auch Ausflüge zu den Nachbarinseln von Mauritius geplant und durchgeführt werden, bei denen man die anderen Inseln erkunden kann. Diese haben teilweise anderen Sand zu bieten, verfügen über einen Regenwald oder über besondere Clubs oder Bars. Jede Insel von Mauritius ist umgeben von kristallklarem, türkisfarbenem Wasser, das für eine kleine Abkühlung sorgt. Dank der klimatischen Verhältnisse im Indischen Ozean beträgt die Temperatur an der Küste um 23°C. Lediglich in den höheren Lagen sinkt die Temperatur um etwa 5°C. Wer dem schlechten Wetter entkommen möchte und einen sonnigen Urlaub auf einer traumhaften Insel geniessen möchte ist auf Mauritius genau richtig. Entspannung und Erholung sind hier garantiert. Die Hotels verfügen ausserdem über zahlreiche Bars, die jederzeit leckere Cocktails mixen, eine hochwertige Sterne Küche, die sie mit einheimischen Spezialitäten überraschen wird und diverse Wohlfühlanwendungen, die zu jeder Tageszeit in Anspruch genommen werden können. So können Sie sich beispielsweise am fantastischen Sandstrand von Mauritius mit einer Massage oder einem Fussbad verwöhnen, die Seele baumeln lassen und dabei einen frisch gemixten Cocktail mit tropischen Früchten geniessen. Dieses Erlebnis ermöglicht es Ihnen den Alltagsstress einfach abzuwerfen und Ihre Ferien in vollen Zügen zu geniessen. Tipp: Profitieren Sie von den neuen Direktflügen der Edelweiss Air und kombinieren Sie Ihre Mauritius Reise mit einem Aufenhalt auf der Schwesterninsel La Réunion!

Madeira – das portugiesische Paradies

Die Portugiesische Insel Madeira hat 235000 Einwohner und 94,5 % davon sind katholisch. Da Madeira ein Teil von Portugal ist, gehört die Insel zur Europäischen Union. Die Insel hat Mittel- bis Hochgebirgscharakter und der höchste Berg von Madeira ist 1862 Meter hoch und heisst Pico Ruivo. Die Insel entstand durch mehrere vulkanisch aktive Phasen. Die Erste Vulkanische Phase war vor rund 18 Millionen Jahren. Die Insel ist noch relativ jung, deshalb sind die Flüsse von einem starken Gefälle geprägt. Die Küste der Insel ist sehr felsig und steil. An den Hängen findet man furchtbare und tiefgründige Böden. In dem Hochgebirge von Madeira besteht der Boden aus Kies und Steinen. Im Norden regnet es sehr häufig, im Gegensatz zum Süden, da herrscht ein Subtropisches Klima.

Bild: Bischoff49 / Pixabay

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Der Wind auf der Insel hat einen grossen Feuchtigkeitsanteil und ist verantwortlich für die Hohen Wellen an der Küste und an dem unbeständigen Wetter auf der Ostseite von Madeira. Im Januar hat es auf der Insel um die 19 Grad, im August sind es dann schon einmal 26 Grad. Vor allem aus England kommen sehr viele Besucher auf die Insel. Sie nächtigen meist im Luxushotel Reids Palace, das ist das bekannteste Hotel auf der Insel. Auf der Insel trifft man Touristen aus der ganzen Welt, darunter auch viele Deutsche. Die Insel ist auch als Wanderparadies bekannt, die Temperaturen sind angenehm und das über das ganze Jahr. Badestrände gibt es eigentlich nicht, es wurden in der Vergangenheit aber mehrere Badebuchten errichtet. Im Jahr 2005 wurde Madeira von einer Million Touristen besucht, 200.000 Leute kamen durch Kreuzfahrtschiffe auf die Insel.

Zürich aus Sicht eines Touristen

Was macht eigentlich den Reiz der Zwinglistadt aus? Weshalb entscheiden sich jährlich abtausende von Touristen für einen Besuch der wohl bekanntesten schweizer Stadt? Wir haben bei Reto Stamm, welcher schon länger als Fotograf Zürich im Detail studiert und mit traumhaften Bildern in der ganzen Welt bekannt macht, nachgefragt. Zürich ist eine der grössten Städte der Schweiz und zugleich die mit den meisten Einwohnern. Die Stadt selbst hat eine Menge zu bieten, zum einen ein wunderschönen Anblick und zum anderen eine Menge Attraktionen. Die Stadt, welche den an ihr gelegenen See seinen Namen gibt, besticht durch ein interessantes Panorama. Die Stadt findet ihren Ursprung in der Römerzeit, denn aus dem einstigen Stützpunkt der Römer wurde später diese sehr reizvolle Stadt. Um einen imposanten Überblick über die gesamte Stadt zu haben lohnt sich der Besuch des Uetliberg. Von diesem können Besucher die gesamte Stadt überschauen. An Sehenswürdigkeiten finden Touristen verschiedenste Kirchen, Architektur Highlights, Museen, historische Plätze und Kunstobjekte. Als interessanteste Kirche der Stadt gilt die „Grossmünster„. Diese imposante Kirche gilt als Wahrzeichen der Stadt und beinhaltet auch eine Anzahl an Gräbern von Stadtheiligen. Zu den weiteren bekannten Gotteshäusern gehört die Augustinerkirche oder die mit dem grössten Ziffernblatt Europas ausgestattete St. Peterkirche.

Zürich Tourismus Luftaufnahme

Auch eine Anzahl an Denkmälern und Kunstobjekten ist in dieser Stadt zu finden. Eines der bekanntesten Skulpturen ist der Ganymed. Diese befindet sich direkt am Zürichsee. Ein ganz besonderer Teil der Stadt ist das Niederdorf. Dieser in der Altstadt liegende Bereich wird von den Einwohnern der Stadt selbst als „Dörfli“ bezeichnet. Die hier selbst recht eng stehenden Häuser bilden besonders verwunschene Gassen. In den alten Gebäuden befinden sich verschiedenste Geschäfte. Am Tag lädt das „Dörfli“ mit seinen Bekleidungs- und Souvenirgeschäften zu bummeln ein, während es des Nachtens mit belebten Bars aufwartet. Ein besonders malerischer Ort ist der Rosengarten Rapperswil direkt am Zürichsee. Der in der Nähe zur Stadt Zürich gelegene Garten begeistert Besucher mit der Pracht an Rosenblüten. Die in der Nähe gelegenen Berge laden zum Wandern ein und bieten tolle Blicke auf diese historische Stadt. Die Baukunst innerhalb der Stadt ist besonders von den vergangenen Epochen geprägt und gibt Einblicke in verschiedene Baustile. Zusammengefasst ist die Stadt Zürich für einen jeden eine Reise wert. Hier findet man Alles. Strassen mit verschiedensten Läden, wie die bekannte Bahnhofsstrasse oder das historische Niederdorf, sowie historische Orte und Gebäude und auch die verschiedensten Blickmöglichkeiten auf die Stadt sind schlicht grandios. Alles in allem wird man hier einen perfekten und erholsamen Urlaub haben.

Luzern, Postkartenschweiz für Touristen

Am Vierwaldstätter See gelegen, ist die Stadt Luzern eine der beliebtesten Reiseziele der Schweiz. Die Stadt ist gerade bei asiatischen Touristen äusserst beliebt, verkörpert sie doch die Postkarten Schweiz so gut wie kaum eine andere Stadt der Schweiz. Luzern besticht durch die malerische Landschaft, das wirtschaftliche und kulturelle Engagement sowie einen unvergleichlichen Charme. Der Fluss Reuss teilt die Stadt in die Alt- und Neustadt und beide Teile sind mit der ältesten Holzbrücke der Welt verbunden. Eines der beliebtesten Foto-Motive der Schweiz ist denn auch die Kapellbrücke in Luzern, welche übrigens 1993 einem verheerenden Brand zum Opfer fiel. Seit der liebevollen Restauration im Jahr 1094 ist die Brücke für jedermann wieder geöffnet. Ebenfalls besonders sehenswert ist die barocke Jesuiten-Kirche, die im Jahre 1677 eingeweiht wurde. Ein berühmtes Denkmal der Stadt ist zudem der „Sterbende Löwe von Luzern“, der in einen Felsen gehauen wurde. Viele Besucher Luzerns nutzen die Nähe zu den Bergen und  begeben sich auf einen  Ausflug zum Hausberg von Luzern, dem Pilatus. Vom diesem beliebten Ausflugsziel werden viele Sagen und Mythen erzählt, die vom Besucher auf dem „Drachenweg“ erkundet werden können.

kapell-brücke-luzern

Luzern bietet einen wunderbaren See mit Sicht auf eine wunderschöne Bergwelt und hat sich mit diversen Uhrenboutiquen und Souvenirshops optimal auf die solvente Kundschaft aus dem Osten eingestellt. So gehört ein Stopp für einen Uhrenkauf bei chinesischen Touristen quasi zum guten Ton und beschert den lokalen Geschäften regelmässig Traumumsätze. In grossen Bussen kommt die neue Kundschaft angereist, speist in chinesischen Restaurants und verlässt das Land meist schon nach wenigen Tagen wieder. Denn die Ferientage sind begrenzt und asiatische Touristen versuchen in dieser Zeit möglichst viele Sehenswürdigkeiten Europas zu besuchen. Die Schweiz darf dankbar sein, dass sie auch ein wichtiger Zwischenstopp auf diesen Touren darstellt.

Verbier, gemütliches Bergdorf und großes Skigebiet

Wer träumt schon nicht davon bei eitlem Sonnenschein gut präparierte Pisten herunterzusausen, einen Kaffee Schnaps  auf der Sonnenterrasse geniessen und danach leckeren Raclettekäse kaufen und den Abend in gemütlicher Runde mit Freunden ausklingen zu lassen? Das urwüchsige Bergdorf im Kanton Wallis bietet ideale Bedingungen dafür. Denn Verbier gehört zu einem der größten Skigebiete Europas, dem Skiverbund 4 Vallees. Neben Saas-Fee und Zermatt ist Verbier eines der 3 höchsten Skisportgebiete des Landes. Die höchste Erhebung ist der 3‘330 Meter hohe Mont-Fort, der einen umwerfenden Rundumblick über alle angrenzenden Gipfel bietet. Doch Verbier ist alles andere als nur ruhig und beschaulich. Es glänzt über das ganze Jahr hinweg durch viele verschiedene sportliche und kulturelle Anlässe wie das Verbier Festival bei dem einige der größten Künstler der klassischen Musik vertreten sind, das Velorennen La Romandie Classic, das von Aigle nach Verbier führt, das Bike Fest mit verschiedenen Konzerten und Paraden und das Familienfest.

Nicht immer Extrem: Das wunderschöne Skigebiet von Verbier

Nicht immer Extrem: Das wunderschöne Skigebiet von Verbier

Das Skiparadies

Im Verbund mit Veysonnaz, Thyon, Thyon, Les Collons, Nendaz, Les Masses, Bruson und La Tzoumaz bietet Verbier mehr als 412 Pistenkilometer und 92 Lifte an. Allein Verbier verfügt bereits über 23 verschiedenartige Pisten und 22 Liftanlagen. Selbst Weltklasse-Athleten werden von den Pisten angezogen, auf denen jedes Jahr im März der Xtreme Freeride Snowboard-Wettkampf veranstaltet wird. Die zahlreichen roten und schwarzen Pisten eignen sich hervorragend für die fortgeschrittenen Skifahrer. Im Snowpark von La Chaux werden unterschiedliche Rails, Kickers und Boxen für Snowborder angeboten, egal ob es sich um Neueinsteiger oder erfahrene Könner handelt. Darüber hinaus stehen dort viele Tiefschneepisten und phantastische Skirouten zur Verfügung. Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren lädt der Kids Club Verbier zu einem altersgerechten Skikurs mit entsprechend ausgebildeten Skilehrern ein. Die abgesicherte Piste überrascht mit vielen altersgerechten Hindernissen, Spielgeräten und einem Zauberteppich. Damit die Eltern auch einmal Zeit ohne die jüngsten Sprösslinge verbringen können wird für Kinder ab einem Alter von 3 Monaten eine fürsorgliche Kinderbetreuung angeboten.

Sonstige Attraktionen

Doch auch Personen, die keinen Skisport ausüben kommen abseits der Pisten auf ihre Kosten. Durch die bildschöne Landschaft von Verbier führen gepflegte Wanderwege zu wundervollen Sonnenterrassen und gut ausgeschilderte Schneeschuhwanderwege. Wem dies alles noch nicht ausreicht kann sich nebst einem Besuch des Verbier Xtreme einen zusätzlichen Kick beim Heliskiing, Rennrodeln, Drachenfliegen oder Paragliding holen. Am Abend können natürlich alle Gäste ihren Tag gemütlich beim Apres-Ski in den unzähligen Restaurants, Pubs und Bars Verbiers ausklingen lassen.

Die Wintersportarena von Les Portes du Soleil

Die Portes du Soleil gehören zu den Größten Skigebieten der Welt. Zu diesem grenzüberschreitenden Skiverbund gehören zwölf schweizer und französische Orte, nämlich Avoriaz, Abondance, Châtel, Champéry, Val-d’Illiez- Les Crosets-Champoussin, La Chapelle d’Abondance, Les Gets, Morzine-Avoriaz, Montriond, St.Jean d’Aulps, Morgins und Torgon. Von Mitte November bis Ende April garantiet die vorteilhafte Lage des Skigebietes eine besondere Schneesicherheit, die oft bis über 7 Meter Durchschnitts-Schneehöhe im Jahr erreicht. Insgesamt gibt es in den Portes du Soleil 285 Pisten, davon 32 schwarze, 100 rote, 122 blaue und 31 grüne, die sich auf 400 km² mit 650 Pistenkilometern erstrecken. Aber auch 11 Snowparks, Ski-Cross und 4 Boarder-Cross sind hier vertreten. Alles ist aufgrund der 196 Liftanlagen sehr bequem erreichbar. Der Ort Abondance, der sich direkt am Eingang des Skigebietes befindet, ist eine perfekte Anlaufstelle für Familien mit Kindern. Mit seinen breiten Pisten bietet er jede Menge Platz zum Üben und Spielen. Die Orte Morzine und Les Gets mit seinem Totempfah und dem dazugehörigen Schneetanz wurden bereits für ihre Familienfreundlichkeit ausgezeichnet. Für erfahrene Skifahrer werden unzählige hervorragende Pisten angeboten, so dass sich Portes du Soleil für eine Skisafari geradezu anbietet. Die Piste La Chavanette in Champèry, auch die Schweizer Mauer genannt, gehört zu den steilsten und dazu spektakulrsten Pisten dr Welt. Dort geht es 400 Höhenmeter bei einer Neigung von 40° bis 55° den Berg hinunter. Chamossière bietet mit 11 km die längste Piste.

Portes du Soleil: Alles für perfekte Schneesport-Tage

Portes du Soleil: Alles für perfekte Schneesport-Tage

Die Berghütten

In Portes du Soleil befinden sich über 90 Berghütten. Besonders erwähnenwert ist die Cantine de Tovassiere in Morgins, die bereits über 100 Jahre alt ist und sich auf die Walliser Küche spezialisiert hat. Auch die rustikalen Hütten auf Pleine Dranse und La Kinkerne in Morzine sollte man besucht haben.

Andere Aktivitäten

In Avoriaz hat man die Möglichkeit nach einem Marsch mit Schneeschuhen, der circa eine Stunde lang durch eine idyllische Schneelandschaft führt, eine Nacht in einem Iglu oder Tipi innerhalb des Iglu Dorfes zu verbringen.
Ebenfalls werden Snowscooter fahren, Airboarden und Eistauchen angeboten.
Ein Sicherheitstraining für Autofahrer findet auf einer Eisbahn in Abondance statt.
Wer es eher ruhig angehen möchte hat die Gelegenheit für einen Besuch in der Therme.

Après Ski

Après Ski Begeisterten sind im Le Garage und der Big Foots Bar in Morzine herzlich willkommen. Bowling Fans bevorzugen die coyote Bar in Les Gets, wo neben der Bowling Bahn auch mehrere Billiard Tische zum Verweilen einladen.
BeimRock the Pistes Festival gibt es in Avoriaz, Champèry-Les Crosets, Châtel, Morgins und Morzine-Les Gets viele Live Auftritte.

Unterkunft

In Chatel fidet man fast direkt an der Talstation und nahe den Pisten gemütlich ausgestattete Ferienwohnungen, die dennoch gt mit dem PKW zu erreichen sind.
Doch auch in Avoriaz, Les Gets, Morzine, Châtel und Les Crosets gibt es ein großes Angebot an Unterkünften direkt an den Skipisten.
Möchte man direkt im Skigebiet kann man in einigen Hütten übernachten.

Namibia – überraschend vielfältig

Wer auf Namibia Reisen ein karges Land erwartet, der wird völlig überrascht sein, welche landschaftlichen Schönheiten und Einzigartigkeiten das Land zwischen Botswana im Osten und Angola im Norden und Südafrika im Süden zu bieten hat. Von Zürich aus fliegt man über Johannesburg in Südafrika nach Windhoek in etwa 16 Stunden und zahlt bei Swiss für den Hin- und Rückflug je nach Saison rund 1‘000 CHF. Und dann landet die Maschine in Namibias Hauptstadt auf 1‘650 Metern Höhe in einem Talkessel des zentralen Hochlandes. Fast kleinstädtische wirkt die Hauptstadt Namibias. Und doch kann Windhoek mit zahlreichen Theatern, Museen, Galerien und Parks mit europäischen Städten konkurrieren. Das Land selbst ist sehr dünn besiedelt. Pro Quadratkilometer leben etwa 2 Menschen. Verlässt man Windhoek, so empfängt den Besucher erst einmal ein weites Steppenland – die Kalahari-Wüste. Die Heimat der Buschmänner ist aber keineswegs eine öde, verlassene oder gar langweilige Wüste. In der eindrucksvollen Berg- und Tallandschaft leben unendlich viele Tiere, wie z.B. Antilopen, Zebras, Giraffen, Elefanten und Leoparden und Löwen. Die verstreut liegenden Farmhäuser sind zum Teil zu sehr komfortablen „guest-farmen“ ausgebaut und laden die Besucher zu ausgedehnten Pirschfahrten und Fotosafaris ein. Der Abend klingt dann beim traditionellen „sundowner“ auf der Terrasse aus. Dabei kann es durchaus sein, dass noch ein paar Rhinozerosse vorbei ziehen.

Namibia: Vielfältiges Reiseland

Namibia: Vielfältiges Reiseland

Die unübertreffliche Schönheit der Natur offenbart sich aber nicht nur in Steppenlandschaften. Richtung Westen sind die Naturschauspiele und Farbevielfalt der Namib Wüste einzigartig. Licht und Schatten sorgen besonders an den höchsten Sanddünen der Welt für ständig wechselnde Farbenspiele und Lichtkontraste. Da wo die Namib Wüste endet, brandet der Atlantik an Namibias Grenzen. Die 1‘400 Kilometer lange Küste Namibias wird vielfach unterschätzt. Sie gilt zwar als die einsamste Küste der Welt und das ist sie auch in ihrem südlichen Abschnitt mit der Lüderitzbucht. Öde und verlassen ist dieser Küstenabschnitt der Diamantminen und Lüderitz-Hafen. Weiter nördlich wird es wieder ansprechender und lebhafter in Walvis Bay, an der Grenze zu Swakopmund. Die Lagune von Walvis Bay ist das wichtigste Feuchtgebiet für die Küstenvögel mit einer Unzahl an Flamingos und tausenden von Seeschwalben.
Um einen Urlaub an der Küste zu verbringen, bietet sich das internationale Seebad Swakopmund an. Man sagt, es sei das südlichste Seebad Deutschlands. Und das könnte man so empfinden, wenn man zwischen Fachwerkhäusern und historischen Kolonialgebäuden hindurch spaziert. Cafés und Bars am Strand bieten für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel Spezialitäten und einem traumhaften Blick auf den Strand. Tierfotografen und Pirschgänger zieht es dann weiter nach Norden in die Etoscha Pfanne und den Etoscha Nationalpark. Er ist das größte Wildreservat im südlichen Afrika und von einem beeindruckenden Tierreichtum und Artenvielfalt.

Das Binnenland Malawi – Im Herzen des warmen Afrikas

Sehr gebirgig steigt das Land von der Ostgrenze zu Tansania und Mosambik stufenförmig bis auf 3‘000 Meter Höhe an. Fast der gesamte Osten wird durch den Malawi-See beherrscht. Der Artenreichtum des Malawi-Sees ist besonders den Aquarienfreunden auf der ganzen Welt bekannt. Ein großer Teil der Zierfische in den Aquarien in den Wohnungen stammt aus diesem ostafrikanischen See. Die Ufer des Sees sind von Wäldern umgeben, in denen Affen und verschiedene Vogelarten ihr Zuhause haben. Die UNESCO hat zum Schutz dieses Reservates den Nationalpark Malawi-See zum Weltnaturerbe erklärt.

Malawi See
Das gebirgige Hochland wird von Regenwäldern überzogen ist besonders für die Touristen interessant, die auf attraktiven Touren die typische afrikanische Flora und Fauna kennen lernen möchten. Orchideen, afrikanische Großtiere und exotische Vogelarten lohnen diese anstrengenden Ausflüge. Die Nähe des Äquators sorgt dafür, dass der Norden des Landes deutlich feuchter ist als der Süden und in den niedrigeren Lagen Steppe und Grasland dominieren. Im Gegensatz zu Namibia verfügt Malawi und die Hauptstadt Lilongwe über keine historischen Sehenswürdigkeiten. Die Stadt wurde erst 1947 gegründet und hat daher das Plus einer modernen und sinnvollen Stadtplanung mit breiten Boulevards und gepflegten, grünen Parks. Das Kumbali Center in Lilongwe bietet die richtige Plattform, um die Kultur und das Völkergemisch Malawis kennen zu lernen. Besucher erreichen Malawi zumeist per Flugzeug über den internationalen Flughafen Kamuzu.

Bio Baumwolle – Reine Mode für ein reines Gewissen

Immer mehr Verbraucher sind sich bewusst, dass sie auch eine moralische Verpflichtung gegenüber der Natur haben. Selbst wenn sie nur neue Unterwäsche oder ein T-Shirt kaufen ist die Wahl eines fairen Produktes entscheidend. Aus diesem Grund ist Bio Baumwolle immer beliebter, denn diese ist weit weniger schädlich für die Umwelt. Dies ist dadurch bedingt, dass auf den Gebrauch von chemischen Dünger sowie schädlichen Pestiziden verzichtet wird. Bereits ein konventionelles T-Shirt verunreinigt ca. sieben Quadratmeter Ackerfläche mit Chemikalien.

Selbstverständlich werden auch in der Produktion von Bio Baumwolle Mittel eingesetzt um Insekten zu vertreiben und um die Ernte ein wenig zu erhöhen. Sofern die Baumwolle jedoch als Bio oder Öko zertifiziert werden soll, darf es sich dabei lediglich um natürliche bzw. biologisch abbaubare Produkte handeln. So wird beispielsweise Kuhdung als Dünger verwendet oder der Sud des Neembaumes um den Insekten Heer zu werden. Da Bio Baumwolle jedoch nicht so hochgezüchtet ist, wie die konventionellen Pflanzen sind sie generell weniger anfällig für Insekten. Genetisch manipuliertes Saatgut das gänzlich immun gegen Pflanzenkrankheiten und ähnliches ist, ist hingegen beim Bio Baumwollanbau nicht erlaubt. Zusätzlich wird im in der biologischen Landwirtschaft darauf geachtet, keine ausbeutenden Monokulturen anzubauen, stattdessen werden die Pflanzen jedes Jahr gewechselt. So wird z.B. dieses Jahr die Bio Baumwolle angebaut, im nächsten Kaffee ect. Dadurch, dass die Pflanzen nicht jedes Jahr dieselben Nährstoffe aus dem Boden benötigen bleibt der Boden fruchtbar. Durch die ausschließliche Verwendung von biologischem Dünger ist zudem die Humusschicht auf dem Feld dicker, was dazu führt, dass mehr Wasser gespeichert werden kann.

Die Wahl des richtigen Produkts ist entscheidend

Die Wahl des richtigen Produkts ist entscheidend

Trotz allem sind die Erträge, die auf einem ökologischen Feld erwirtschaftet werden geringer als jene im konventionellen Anbau. Zudem dauert die Ernte der biologischen Baumwolle länger und ist aufwendiger, dass diese von Hand vonstatten gehen muss. Dies führt dazu, dass Kleidung aus Bio Baumwolle teurer ist als normale Kleidung. Im Schnitt ist mit einem Aufpreis von ca. 40 % zu rechnen. Es ist dabei jedoch zu beachten, dass der Kunde für diesen Aufpreis nicht nur sein Gewissen erleichtern kann, sondern der Verbraucher erhält ebenso ein besseres Produkt. Neben einer besseren Qualität des Stoffes ist die Kleidung auch weniger mit Chemikalien belastet. Mittlerweile gibt es eine Fülle von Labels, welche Kleidung aus Bio Baumwolle verkaufen. Die beliebtesten Labels sind 108Degress, Green-Shirts, 3 Freunde, Greenality und Grüne Erde.

Die schwierigen Bedingungen der Textilproduktion in Indien

Indien ist mittlerweile der Zweitgrößte Textilproduzent der Welt. Dies hat jedoch nicht nur Vorteile. Um auf dem hart umkämpften Textilmarkt bestehen zu können, drücken die Produzenten immer mehr die Preise. In großen Spinnereien sitzen oft hunderte von Menschen und arbeiten, nicht selten 16 Stunden am Tag. Dies geht grossenteils zu Lasten der Arbeiter. Die Zustände in viele Fabriken sind katastrophal.

Arbeitsbedinungen Indien Textil

Textilproduktion in Indien

Insbesondere Mädchen und Frauen haben unter den Zuständen zu leiden. Besonders schlimm sind die Arbeitsbedingungen für die sogenannten „Sklaven auf Zeit“. So makaber dieser Name auch klingen mag, er beschreibt das Arbeitsverhältnis treffend. Näherinnen werden für eine bestimmte Zeit an eine Fabrik verpachtet. Sie dürfen oft das Unternehmensgelände nicht verlassen und erhalten einen Lohn von umgerechnet ca. 20 € pro Monat. Sofern sie die ganze Zeit durchhalten bekommen sie nach Beendigung ihrer Arbeitsjahre einen Bonus von wenigen hundert Euro. Wer jedoch krank wird und nicht weiter arbeiten kann, bevor die vertragliche Zeit vorbei ist, erhält keinen Bonus. Das in Südindien verbreitete Sumangali-System sorgt zudem dafür, dass die meisten Frauen ihr hart verdientes Geld gleich als Mitgift an den zukünftigen Ehemann abtreten müssen. Diese Frauen sind weitaus billiger als männliche Arbeitnehmer. Die Umwelt leidet ebenfalls unter dem Preisdruck in der Textilbranche. Insbesondere die Flüsse, in die häufig die Chemikalien von färben und ähnliches geleitet werden, sind durch die Textilproduktion stark verschmutzt.

Dass es auch anders geht, zeigt die Firma Jyoti – Fair Works. Dieses Unternehmen vertreibt Kleidung, die fair produziert wird. Dies bedeutet, dass die Textilien zum einem biologisch sind aber ebenso, dass es faire Arbeitsbedingungen sowie gerechten Lohn für die vornehmlich weiblichen Näherinnen gibt.